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Die Geschichte von Fethiye beginnt in der Antike. Die Stadt Telmessos wurde von den Lykiern (9. bis 6. Jahrh. v. Chr.) in dieser geschützten Lage an der Grenze zwischen Lykien und Karien gegründet. Die Felsengräber über der Stadt werden auf das 4. Jahr. v. Chr. datiert. Zu dieser Zeit stand Telmessos bis zum Eintritt in die lykische Konföderation unter persischer Herrschaft. Der Zug Alexander des Großen auf dem Weg nach Persien führte an der Stadt vorbei und stellte den Beginn der hellenistischen Ära dar. In den folgenden Jahrhunderten kamen und gingen Ptolemäer, Römer, Byzantiner sowie Menteseogullari.

Vor dem Hintergrund der bewegten Geschichte der heutigen Türkei bleibt die Stadt allerdings eine sehr lange Zeit relativ eigenständig. Erst 1424 fällt Telmessos an das Osmanische Reich und heißt zunächst Makri, später dann Megri.

Nach der Auflösung der Osmanischen Reiches als Folge des ersten Weltkrieges, wie auch dem Unabhängigkeitskrieg gegen Griechen und Alliierte erklärt Atatürk die Abschaffung des Sultanats. Im Jahre 1923 wird die Türkei zur Republik und Fethiye erhält 1934 seinen heutigen Namen zum Gedenken an den gefallenen Kriegspiloten Fethi Bey.

Heute ist Fethiye aufgrund seiner historischen bzw. archäologischen Stätten und vor allem seiner landschaftlichen Reize eine beliebte, aber familiär gebliebene Touristenregion ohne Bettenburgen.